Hauptseite Lesezeichen
Liste Artikel | Liste Kategorien | Zufälliger Artikel | Links auf diese Seite

Wadowice

Stadtwappen Wadowice Karte
Wappen von Wadowice Lage von Wadowice in Polen
Basisdaten von Wadowice
Staat Polen
Woiwodschaft||[[Woiwodschaft Kleinpolen|Małopolskie (Kleinpolen)]]
Poviat (Landkreis)||Wadowice
Gmina (Großgemeinde)||Wadowice
Einwohner
- Stadt
- Gmina
- Powiat
Stand:2004
ca. 20.000
37.245
154.969
Bevölkerungsdichte (Gmina) 329,6 pro km²
Geografische Daten
Länge
Breite
19°30' O
49°53' N
Fläche (Gmina) 113 km²
Höhe über NN||
Nützliches
Postleitzahl||34-100
Vorwahl||(+48) 33
Kfz-Kennzeichen KWA 01XX
Adresse der
Stadtverwaltung
Rada Miejska w Wadowicach
Pl. Jana Pawła II 23

34-100 Wadowice

Tel.:004833 873 18 110
Politik
Bürgermeisterin||Ewa Filipiak
Information und Kontakt
Website www.wadowice.pl
E-Mail umwadowice@wadowice.pl


Wadowice [vadɔ'vʲiʦɛ] (deutsch Wadowitz) liegt in Polen zwischen Krakau (nordöstlich, 48 km) und Bielsko zu Füßen der kleinen Beskiden, einer Gebirgskette des Karpatenvorlandes. Die Stadt an der Skawa (Schaue) hat ca. 20.000 Einwohner ist Verwaltungszentrum der Großgemeinde (Gmina) Wadowice und dem Powiat Wadowicki (entspricht einem Landkreis) und gehört zur [[Woiwodschaft Kleinpolen|Woiwodschaft Małopolskie (Kleinpolen)]].

Heute ist Wadowice ein Verwaltungs- und Industriezentrum in der Region.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1327. Bereits zwei Jahre zuvor war am Tal der Skawa eine Kirche errichtet worden, die bis 1335 eine Filialkirche von Mucharz, danach von Woźniki blieb. Nach der Verleihung des Stadtrechts im Jahre 1430 zerstörte ein Stadtbrand Wadowice, von dem sich der Ort lange nicht erholte und zu einem unbedeutenden Städtchen zurückwarf. Wadowice besaß zwar weiterhin Stadtrechte, aber der Wiederaufbau wurde schnell durch Brände, Kriege und Seuchen zunichte gemacht.

Bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts gehörte Wadowice zum Herzogtum Auschwitz, danach zum Herzogtum Zator. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum das Handels und Handwerks. Die Kirche unterstand im 16. und 17. Jahrhundert dem Zisterzienserkloster in Mogiły (heute zum Krakauer Stadtteil Nowa Huta gehörend). Im Jahre 1726 brach erneut ein Stadtbrand aus, der auch die Kirche vernichtete.

Plac Jana Pawła II, Wadowice
vergrößern
Plac Jana Pawła II, Wadowice

Seit der ersten Polnischen Teilung von 1772 gehörte Wadowitz bis 1918 zum Herzogtum Zator des unter Habsburger Herrschaft stehenden Königreichs Galizien und Lodomerien an.

Im 19. Jahrhundert entstanden in Wadowitz bedeutende Industriebetriebe überwiegend zur Fertigung von Handelsartikeln. Zu diesem Zeitpunkt bekannten sich über 20 % der ca. 10.000 Einwohner zum Judentum.

1867 wurde Wadowitz Bezirksstadt und war von 1918 bis 1939 Verwaltungssitz des polnischen Powiats Wadowice.

Während der deutschen Besetzung zwischen 1939 und 1945 bildete der Fluss Skawa die Grenze zwischen dem Generalgouvernement Polen und dem Deutschen Reich und wurde in den deutschen Landkreis Bielitz eingegliedert. Während dieser Zeit wurde in der Stadt ein Gefangenlager, ein Straflager und ein Ghetto eingerichtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Wodowice wieder polnische Kreisstadt, verlor jedoch 1975 diesen Status und bekam ihn erst 1999 mit der Reform der Kreisstruktur in Polen wieder.

Sehenswürdigkeiten

Geburtshaus Jan Paweł II.
vergrößern
Geburtshaus Jan Paweł II.

Hauptanziehungspunkt von Wadowice ist seit vielen Jahren das Elternhaus von Karol Józef Wojtyła, der hier am 18. Mai 1920 als drittes Kind von Karol Wojtyła und Emilia Wojtyłowa in einer recht bescheidenen Wohnung der Straße Rynek Nr. 3 im 1. Stock geboren wurde. Er ist in der Stadt aufgewachsen. Am 16. Oktober 1978 wurde er in Rom zum Papst Johannes Paul II. (polnisch: Jan Paweł II.) gewählt. Das Haus ist jetzt Museum und wird täglich von unzähligen Menschen besucht. Überwiegend Polen veranstalten regelrechte Pilgerfahrten dort hin. Diese Besucher sind zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Stadt geworden.

Rings um die Basilika am Plac Jana Pawła II, einer Pfarrkirche, deren Ursprung in das 14. Jh. zurückgeht, erstreckt sich das reizvolle Stadtzentrum. Die ältesten Gebäude stammen aus dem 19. Jh.

Exponate aus der Stadt und der Region findet man im „Muzeum Miejskie w Wadowicach“ ul. Kościelna 4.

Söhne und Töchter der Stadt

Basilika in Wadowice
vergrößern
Basilika in Wadowice

Gmina

Zur Großgemeinde (Gmina) Wadowice gehören die folgenden Ortschaften:

Weblinks





This site support the Wikimedia Foundation. This Article originally from Wikipedia. All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License Page HistoryOriginal ArticleWikipedia