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Die Firma Telefunken wurde am 27. Mai 1903 als Gesellschaft für drahtlose Telegraphie von AEG und Siemens gegründet. Telefunken war die Telegraphieadresse der Gesellschaft. Siemens verließ das Joint Venture 1941. 1967 fusionierte die Telefunken AG mit der AEG zur AEG-Telefunken. Der Namenszusatz Telefunken verschwand jedoch 1985 wieder, nachdem der Telefunken Anteil im Rahmen eines Konkursverfahrens an den französischen Thomson-Konzern verkauft wurde.
Um die Jahrhundertwende arbeiteten in Deutschland zwei Gruppen von Forschern an der Entwicklung von Techniken zur drahtlosen Nachrichtenübermittlung. Die eine Gruppe um Adolf Slaby und Georg von Arco entwickelte im Auftrag der deutschen Marine für die AEG, die andere unter Karl Ferdinand Braun im Auftrag des deutschen Heeres für Siemens.
Als die beiden Firmen begannen sich um die Patente zu streiten, schlichtete Kaiser Wilhelm II.. Auf dessen Drängen gründeten beide Firmen am 27. Mai 1903 die Firma Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m. b. H., die die strittigen Patente und Techniken erhielt. Diese wurde dann am 17. April 1923 die Firmierung in Telefunken, Gesellschaft für drahtlose Telegraphie umbenannt. Im Zweiten Weltkrieg war Telefunken führender Lieferant von Radargeräten. Telefunken war jahrzehntelang mit dem Tochterunternehmen Teldec auch einer der größten deutschen Schallplattenkonzerne.


