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Der Schwarzwald ist ein dicht bewaldetes Mittelgebirge in Südwestdeutschland. Er erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung parallel zur oberrheinischen Tiefebene etwa vom Südrand bis zur Mitte des Bundeslandes Baden-Württemberg. Höchster Berg ist der Feldberg mit 1493 m Höhe ü.NN). Im Bereich des südlichen Schwarzwaldes wurde der 333.000 ha große Naturpark Südschwarzwald eingerichtet. Er ist der größte Naturpark Deutschlands.
Geologisch unterscheidet man den Nordschwarzwald, den mittleren Schwarzwald und den Südschwarzwald.
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Sehenswert sind die Städte Freiburg und Baden-Baden, sowie die kleineren Orte Gengenbach und Staufen. Prächtig ausgestattete Klosterkirchen findet man in Sankt Blasien, Sankt Trudpert, St. Peter und St. Märgen. Aussichtsberge sind neben dem Feldberg vor allem der Belchen, der Kandel und der Schauinsland. Touristisches Ausflugs- und Erholungsziel ist der Titisee und der Schluchsee. Auch das Murgtal, das Kinzigtal, der höchste Wasserfall Deutschlands und das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof werden häufig besucht.
Im Schwarzwald finden sich sehr schöne Wanderwege, darunter der berühmte Westweg und der Querweg Freiburg - Bodensee , der durch die wildromantische Wutachschlucht führt.
Auch mehrere touristisch interessante Straßen wie die Schwarzwaldhochstraße (B 500) oder die Deutsche Uhrenstraße führen zu reizvollen Zielen im Schwarzwald.
Der gesamte Schwarzwald wird durch die Eisenbahn erschlossen:
Die Strecken haben auch heute noch einen regen Verkehr oder sind äußerst beliebte Museumseisenbahnen.
Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach an der Schwarzwaldbahn bietet mit seinen originalgetreu rekonstruierten Schwarzwaldhäusern Einblicke in das bäuerliche Leben des 16. und 17. Jahrhunderts, siehe auch Homepage des Museums.
Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen präsentiert einen umfassenden Querschnitt durch die Geschichte der Uhrmacherei und Uhrenindustrie. Siehe auch Homepage des Museums.
Bekannt ist der Schwarzwald für seine Thermalquellen (etwa in Baden-Baden, Bad Krozingen, Badenweiler, Bad Liebenzell oder Bad Bellingen), die typischen Bauernhäuser mit ausladenden Krüppelwalmdächern, die Schwarzwälder Kirschtorte, den Schwarzwälder Schinken, Kirschwasser, den Bollenhut und die Kuckucksuhr.
Die Römer bezeichneten den Schwarzwald noch im 4. Jahrhundert als Marciana Silva, was "Grenzwald" (von germ. marka, "Grenze") bedeuted. Wahrscheinlich beschrieb der Schwarzwald die Grenze zum Gebiet der östlich des römischen Limes siedelnden Markomannen ("Grenzleute"). Diese wiederum gehörten zu dem germanischen Volk der Sueben, von denen sich die späteren Schwaben ableiten.
Im schwer zugänglichen Schwarzwald, der über wenig Rohstoffe verfügte setzte die Industrialisierung erst spät ein. Viele Bauern stellten im Winter Kuckucksuhren her. Daraus entwickelte sich im 19. Jahrhundert die feinmechanische und die Uhrenindustrie, die mit der Erschließung vieler Schwarzwaldtäler durch die Eisenbahn zu großer Blüte kam.
Am 26. Dezember 1999 wütete im Schwarzwald der Sturm Lothar und richtete große Waldschäden an.


