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Sakkaden oder seltener Saccaden (von saccade, französisch: "Ruck") bezeichnet die kurzen Sprünge des Auges beim Betrachten eines Bildes oder dem Lesen von Texten.
Die Bezeichnungen "Saccaden" (lateinisch: ruck-, stoßartig) und "der Saccadensprung" beziehungsweise "der Sakkadensprung" sind auch geläufig und gleichbedeutend mit Sakkaden.
Im westlichen Raum ist dabei Sakkadensprungrichtung von links nach rechts, von oben nach unten - die Sakkaden folgen also einer imaginären Diagonale. Im Vergleich zu der Fixation ist eine Sakkade ein sehr kurzer Prozess, bei dem keine direkte Informationsaufnahme stattfindet. Je nach Erfahrung des Wahrnehmenden, Schwierigkeit des Bildinhaltes oder Textes und dem Kontext der Informationsaufnahme besitzen die Sakkadensprünge eine unterschiedliche Länge, mit zunehmendem Anspruch der visuellen Information werden die Sakkaden kleiner.
Die zwei weiteren Augenbewegungsmuster sind die Fixationen und die Regressionen.
Siehe auch: Wahrnehmung, Typographie, Blickbewegungsregistrierung


