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Quellen sind Orte, an denen Wasser natürlich austritt, ohne dass es gepumpt werden muss.
Diese Stellen können aber auch unter der Erdoberfläche liegen, so dass das Wasser wieder versickert. Das Quellwasser kommt nicht aus einem Grundwassersee, sondern von oben aus Erd- oder Gesteinsspalten. Wenn man das Quellwasser sammelt, spricht man von einer Quellfassung.
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Das Wasser ist in den meisten Fällen versickertes Niederschlagswasser, das durch die verschiedenen Bodenschichten gefiltert, gereinigt und mit Mineralien angereichert wird.
Die Qualität des Wassers ist stark von der Dauer des Aufenthalts im Boden abhängig. Man kann bei Quellen oft feststellen, wie lange die Zeit zwischen starken Niederschlägen und einem erhöhten Wasseraustritt ist. Man sagt oft, dass die Quelle anspringt.
Wenn ein Quellwasser nur ein kurze Verweildauer im Boden hat, besteht die Gefahr, dass auch zeitweise Einschwemmungen stattfinden. So waren im Jahr 2003 durch die vorjährigen starken Niederschläge sehr viele Quellen leicht verkeimt. Da der Boden wie ein Schwamm voll war, hatte er zu wenig Reinigungskraft und die Oberflächenkeime gelangten ungehindert bis in die Quelle.
Es kann aber auch Wasser aus dem Erdinneren sein, welches das erste Mal in den Wasserkreislauf gelangt. Solche Quellen werden derzeit in Libyen erschlossen. Das Wasser ist dort Millionen Jahre alt.
Außerdem gibt es noch Thermalquellen, wo aus dem Erdinneren warmes Wasser an die Oberfläche gelangt. Das Wasser kommt ebenfalls aus dem Erdinneren und hat eine wesentlich höhere Temperatur. Dieses Wasser kann noch zusätzliche Mineralien aufweisen, sodass es bestimmte Heilwirkungen hat. An diesen Orten entstehen meistens Heilbäder.
Je nach Lage einer Quelle unterscheidet man unterschiedliche Quelltypen:
Liste der Flüsse in Deutschland


