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Notenwert

Der Notenwert einer Note gibt in der Musik Aufschluss über ihre relative Tondauer. Die Ableitung der absoluten Tondauer einer Note kann nur in Verbindung mit einer Tempoangabe erfolgen, da die Notenwerte selbst nur das Verhältnis der Notenlängen zueinander anzeigen. Die verschiedenen Werte werden in der Notenschrift durch unterschiedliches Aussehen der Noten angezeigt.

Noten

Die gebräuchlichsten Notenwerte der herkömmlichen Musiknotation sind auf der Grafik rechts zu sehen. In der ersten Spalte:

Die Anordnung der Noten untereinander zeigt im Bild das Verhältnis ihrer Tondauern: Eine Ganze (Note) ist gleich lang wie zwei Halbe (Noten), eine Halbe läßt sich in zwei Viertel teilen und so fort, wie beim einfachen Bruchrechnen.

Wenn mehrere Achtel aufeinanderfolgen, so kann man sie mit Balken verbinden, anstatt jede mit einem Fähnchen zu versehen. Mit dieser Schreibweise zeigt man oft die musikalische oder rhythmische Gruppierung der Töne an.

Die zweite Spalte zeigt (unter zwei verbalkten Achteln) die weiteren Halbierungen der Werte, die jeweils durch Hinzufügen eines weiteren Fähnchens oder Balkens entstehen:

Theoretisch ließe sich diese Liste bis zu 1024tel und höher fortsetzen, zu kleine Notenwerte sind aber schlecht zu lesen und auch in langsamem Tempo schwer zu spielen oder singen.

Pausen

Analog dazu gibt es die entsprechenden Pausenwerte von jeweils gleicher Länge wie der zugehörige Notenwert: Ganze Pause, Halbe Pause, Viertelpause und so weiter. Links sind die verschiedenen Pausen unter der entsprechenden (gleich langen) Note abgebildet.

weitere Möglichkeiten

Punktierungen

Fügt man hinter einem Noten- oder Pausenwert einen Punkt zu (Punktierung), so verlängert sich der Wert um die Hälfte.
(Beispiel: eine punktierte Halbe Note dauert so lang wie drei Viertel-Noten)

Triolen, Quartolen und andere

Unterteilt man einen Notenwert in drei statt zwei nächstkleinere Einheiten, ohne dessen Gesamtlänge zu verändern, spricht man von einer Triole. (Im Gegensatz dazu spricht man von einer Duole, wenn in einer ungeraden Taktart statt drei zwei Noten erklingen. Auch andere Unterteilungen (Quartole, Quintole, Sextole usw.) sind gebräuchlich.)




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