Liste der Nobelpreisträger für Physik
Diese Liste bietet eine chronologische Übersicht der Träger des Nobelpreises
für Physik mit der Begründung der Nobelkommitees. Eine alphabetische Übersicht bietet
die Kategorie Nobelpreisträger für Physik.
1901-1910
1901
Wilhelm Conrad Röntgen (DE)
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, das er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat"
1902
Hendrik Antoon Lorentz (NL) und
Pieter Zeeman (NL)
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, das sie sich durch ihre Untersuchungen über den Einfluss des Magnetismus
auf die Stahlungsphänomene erworben haben" (Aufspaltung von Spektrallinien im Magnetfeld, Zeeman-Effekt)
1903
Antoine Henri Becquerel (FR)
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, das er sich durch die Entdeckung der spontanen Radioaktivität erworben hat"
Marie Curie (FR)
und
Pierre Curie (FR)
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, das sie sich durch ihre gemeinsamen Arbeiten über die von H. Becquerel
entdeckten Strahlungsphänomene erworben haben"
1904
John William
Strutt (UK)
"für seine Untersuchungen über die Dichte der wichtigsten Gase und seine im Zusammenhang
damit gemachten Entdeckung des Argons"
1905
Philipp Lenard (DE)
"für seine Arbeiten über die Kathodenstrahlen"
1906
Joseph John Thomson (UK)
"als Anerkennung des großen Verdienstes, das er sich durch seine theoretischen und experimentellen Untersuchungen über den
Durchgang der Elektrizität durch Gase erworben hat"
1907
Albert Abraham Michelson (US)
"für seine optischen Präzisionsinstrumente und seine damit ausgeführten
spektroskopischen und metrologischen Untersuchungen" (Michelson-Interferometer)
1908
Gabriel Lippmann (FR)
"für seine auf dem Interferenzphänomen begründete
Methode, Farben photographisch wiederzugeben"
1909
Ferdinand Braun (DE) und
Guglielmo Marconi (IT)
"als Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegraphie"
1910
Johannes Diderik van der Waals
(NL)
"für seine Arbeiten über die Zustandsgleichung der Gase und Flüssigkeiten" (Van-der-Waals-Potential)
1911-1920
1911
Wilhelm Wien (DE)
"für seine Entdeckungen betreffend die Gesetze der Wärmestrahlung" (Wiensches Verschiebungsgesetz)
1912
Gustaf Dalén (SE)
"für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen und Leuchtbojen verwendet werden"
1913
Heike Kamerlingh Onnes (NL)
"aus Anlass seiner Untersuchungen über die Eigenschaften von Körpern bei niedrigen Temperaturen, die unter anderem zur
Darstellung von flüssigem Helium führten"
1914
Max von Laue (DE)
"für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen beim
Durchgang durch Kristalle"
1915
William Henry Bragg (UK) und
William Lawrence Bragg (UK)
"für ihre Verdienste um die Erforschung der Kristallstrukturen mittels Röntgenstrahlen"
1916
nicht verliehen
1917
Charles Glover Barkla (UK)
(verliehen 1918)
"für seine Entdeckung der charakteristischen Röntgenstahlung der Elemente"
1918
Max Planck (DE)
(verliehen 1919)
"als Anerkennung des Verdienstes, das er sich durch seine Quantentheorie um die Entwicklung der Physik erworben hat" (Theorie der Quantisierung)
1919
Johannes Stark (DE)
"für seine Entdeckung des Doppler-Effekts bei Kanalstrahlen und der Zerlegung der Spektrallinien im elektrischen Feld" (Stark-Effekt)
1920
Charles Edouard Guillaume (FR)
"als Anerkennung des Verdienstes, das er sich durch die Entdeckung der Anomalien bei Nickelstahllegierungen und die
Präzisionsmessungen in der Physik erworben hat"
1921-1930
1921
Albert Einstein (DE)
(verliehen 1922)
"für seine Verdienste um die theoretische Physik,
besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen
Effekts"
1922
Niels Bohr (DK)
"für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung"
1923
Robert Andrews Millikan (US)
"für seine Arbeiten über die elektrische Elementarladung sowie den photoelektrischen Effekt" (Millikan-Versuch)
1924
Karl Manne Siegbahn (SE)
(verliehen 1925)
"für seine röntgenspektroskopischen Entdeckungen
und Forschungen"
1925
James Franck (DE)
und
Gustav Hertz (DE)
(verliehen 1926)
"für ihre Entdeckung der Gesetze, die bei dem Zusammenstoß eines Elektrons mit einem Atom herrschen" (Franck-Hertz-Versuch)
1926
Jean Baptiste Perrin (FR)
"für seine Arbeiten über die diskontinuierliche Struktur der Materie, besonders für seine Entdeckung des Sedimentationsgleichgewichts"
1927
Arthur Holly Compton (US)
"für die Entdeckung des nach ihm genannten Effekts" (Compton-Effekt)
Charles Thomson Rees Wilson (UK)
"für die Entdeckung der Methode, durch Dampfkondensierung die Bahnen elektrisch geladener Partikel wahrnehmbar zu machen"
(Wilsonsche Nebelkammer)
1928
Owen Willans Richardson (UK)
(verliehen 1929)
"für seine Arbeiten über die Phänomene an Thermo-Ionen und besonders für die Entdeckung des nach ihm genannten Gesetzes",
(Richardsoneffekt)
1929
Prince Louis Victor de Broglie (FR)
"für die Entdeckung der Wellennatur der Elektronen" (De Broglie-Welle)
1930
Chandrasekhara Venkata Raman (IN)
"für seine Arbeiten über die Diffusion des Lichtes und die Entdeckung des nach ihm benannten Effekts" (Ramaneffekt)
1931-1940
1931
nicht verliehen
1932
Werner Heisenberg (DE)
(verliehen 1933)
"für die Begründung der Quantenmechanik, deren Anwendung zur
Entdeckung der allotropen Formen des Wasserstoffs geführt haben"
1933
Erwin Schrödinger (AT) und
Paul A. M. Dirac (UK)
"für die Entdeckung neuer prokuktiver Formen der Atomtheorie" (Weiterentwicklung der Quantenmechanik)
1934
nicht verliehen
1935
James Chadwick (UK)
"für die Entdeckung des Neutrons"
1936
Victor F. Hess (AT)
"für die Entdeckung der kosmischen Strahlung"
Carl David Anderson (US)
"für die Entdeckung des Positrons"
1937
Clinton Davisson (US)
und
George Paget Thomson (UK)
"für ihre experimentelle Entdeckung der Beugung von Elektronen durch Kristalle"
1938
Enrico Fermi (IT)
"für die Bestimmung von neuen, durch Neutronenbeschuss erzeugten radioaktiven Elementen und die in Verbindung mit diesen
Arbeiten durchgeführte Entdeckung der durch langsame Neutronen ausgelösten Kernreaktionen"
1939
Ernest O. Lawrence (US)
"für die Erfindung und Entwicklung des Zyklotrons und die dadurch erzielten
Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf künstliche radioaktive Elemente"
1940
nicht verliehen
1941-1950
1941
nicht verliehen
1942
nicht verliehen
1943
Otto Stern (US)
(verliehen 1944)
"für seine Beiträge zur Entwicklung der Molekularstrahlmethode und die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons"
1944
Isidor Isaac Rabi (US)
"für die von ihm zur Aufzeichnung der magnetischen Eigenschaften von Atomkernen entdeckte Resonanzmethode"
1945
Wolfgang Pauli (AT)
"für die Entdeckung des als Pauli-Prinzip bezeichneten
Ausschlussprinzips"
1946
Percy W. Bridgman (US)
"für die Erfindung eines Apparates zur Erzeugung von extrem hohen Druck und für seine Entdeckungen, die er mit diesem auf dem
Gebiet der Hochdruckphysik
machte"
1947
Edward Victor Appleton (UK)
"für seine Forschungen auf dem Gebiet der Physik der oberen Schichten der Atmosphäre, insbesondere für die Entdeckung der
nach ihm benannten ionisierten Schicht"
1948
Patrick Maynard Stuart Blackett
(UK)
"für die Weiterentwicklung der Anwendung der Wilsonschen Nebelkammer und
seine damit gemachten Entdeckungen auf dem Gebiete der Kernphysik und der
kosmischen Strahlung"
1949
Hideki Yukawa (JA)
"für seine auf der Theorie der Kernkräfte beruhende Vorhersage der Existenz der Mesonen"
1950
Cecil Powell (UK)
"für die Entwicklung der photographischen Methode zur Untersuchung der Kernvorgänge und die damit verbundene Entdeckung der
Mesonen"
1951-1960
1951
John Cockcroft (UK) und
Ernest Thomas Sinton Walton (IE)
"für ihre Pionierarbeit auf dem Gebiet der Atomkernumwandlung durch künstlich beschleunigte atomare Partikel"
1952
Felix Bloch (US) und
Edward Mills Purcell (US)
"für ihre Entwicklung verfeinerter und vereinfachter Methoden zur Messung magnetischer Kraftfelder im Atomkern"
1953
Frits Zernike (NL)
"für die von ihm angegebene Phasenkontrastmethode, im besonderen für seine Erfindung des Phasenkontrastmikroskops"
1954
Max Born (DE)
"für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion"
Walther Bothe (DE)
"für seine Koinzidenzmethode und seine mit deren Hilfe gemachten Entdeckungen"
1955
Willis Eugene Lamb (US)
"für seine Entdeckungen über die Feinstruktur des Wasserstoffspektrums" (Lamb-Verschiebung)
Polykarp Kusch (US)
"für seine genaue Bestimmung des magnetischen Moments im Elektron"
1956
William B. Shockley (US),
John Bardeen (US) und
Walter H. Brattain (US)
"für ihre Untersuchungen über Halbleiter und ihre Entdeckung des Transistoreffekts"
1957
Chen Ning Yang (CN)
und
Tsung-Dao Lee (CN)
"für ihre grundlegenden Forschungen über die Gesetze der so genannten Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über die Elementarteilchen führten"
1958
Pawel Alexsejewitsch
Tscherenkow (UdSSR),
Ilja Michailowitsch Frank (UdSSR) und
Igor Jewgenjewitsch Tamm (UdSSR)
"für die Entdeckung und Interpretation des Tscherenkow-Effekts"
1959
Emilio Segrè (US) und
Owen Chamberlain (US)
"für ihre Entdeckung des Antiprotons"
1960
Donald A. Glaser (US)
"für die Erfindung der Blasenkammer"
1961-1970
1961
Robert Hofstadter (US)
"für seine bahnbrechenden Studien über elektrische Schwingungen im Atomkern und für die dabei erzielten Entdeckungen über die
Struktur der Nukleonen"
Rudolf Mössbauer (DE)
"für seine Forschungen über die Resonanzabsorption der Gammastrahlung und
seine damit verbundene Entdeckung, die den Namen Mössbauer-Effekt trägt"
1962
Lev Landau (UdSSR)
"für seine bahnbrechenden Theorien über kondensierte Materie, besonders das flüssige Helium" (Suprafluidität)
1963
Eugene Wigner (US)
"für seine Beiträge zur Theorie des Atomkerns und der Elementarteilchen, besonders durch die Entdeckung und Anwendung
fundamentaler Symmetrie-Prinzipien"
Maria Goeppert-Mayer (US) und
J. Hans D. Jensen (DE)
"für ihre Entdeckung der nuklearen Schalenstruktur"
1964
Charles H. Townes (US),
Nikolai Gennadijewitsch Bassow
(UdSSR) und
Alexander Michailowitsch
Prochorow (UdSSR)
"für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektronik, die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern auf der Basis des Maser-Laser-Prinzips führten"
1965
Richard Feynman (US),
Julian Schwinger (US) und
Shinichiro Tomonaga (JA)
"für ihre fundamentale Leistung in der Quantenelektrodynamik, mit tiefgehenden Konsequenzen für die Elementarteilchenphysik"
1966
Alfred Kastler (FR)
"für die Entdeckung und Entwicklung der optischen Methoden beim Studium der Hertz-Resonanzen in Atomen"
1967
Hans Bethe (US)
"für seinen Beitrag zur Theorie der Kernreaktionen, insbesondere seine Entdeckungen über die Energieerzeugung in den
Sternen"
1968
Luis W. Alvarez (US)
"für seinen entscheidenden Beitrag zur Elementarteilchenphysik, insbesondere seine Entdeckung einer großen Anzahl von
Resonanzzuständen, ermöglicht durch seine Entwicklung von Techniken mit der Wasserstoffblasenkammer und Datenanalyse"
1969
Murray Gell-Mann (US)
"für seine Beiträge und Entdeckungen betreffend der Klassifizierung der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen"
1970
Hannes Alfvén (SE)
"für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen in der Magneto-Hydrodynamik mit fruchtbaren Anwendungen in verschiedenen Teilen der
Plasmaphysik"
Louis Néel (FR)
"für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen betreffend des Antiferromagnetismus und des Ferromagnetismus, die zu wichtigen Erkenntnissen in der Festkörperphysik geführt haben"
1971-1980
1971
Dennis Gabor (UK)
"für seine Erfindung und Entwicklung der holographischen Methode"
1972
John Bardeen (US),
Leon Neil Cooper (US) und
Robert Schrieffer (US)
"für ihre gemeinsam entwickelte Theorie des Supraleitungsphänomens,
auch BCS-Theorie (Bardeen-Cooper-Schrieffer Theorie) genannt"
1973
Leo Esaki (US) und
Ivar Giaever (US)
"für ihre experimentellen Entdeckungen betreffend das Tunnel-Phänomen in Halb- bzw. Supraleitern"
Brian Davon Josephson (UK)
"für seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften bei einer Supraströmung durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere jene
Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt sind"
1974
Martin Ryle (UK) und
Antony Hewish (UK)
"für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Radioastrophysik: Ryle
für seine Beobachtungen und Erfindungen, besonders in der Öffnung technischer Synthesen und Hewish für seine entscheidende Rolle
in der Entdeckung der Pulsare"
1975
Aage N. Bohr (DK),
Ben R. Mottelson (DK) und
James Rainwater (US)
"für die Entdeckung der Verbindung zwischen kollektiver und Teilchen-Bewegung in Atomkernen und die Entwicklung der Theorie
von der Struktur der Atomkerne basierend auf dieser Verbindung"
1976
Burton Richter (US) und
Samuel C. C. Ting (US)
"für ihre führenden Leistungen bei der Entdeckung eines schweren Elementarteilchens neuer Art"
1977
Philip W. Anderson (US),
Nevill F. Mott (UK) und
John H. van Vleck (US)
"für die grundlegenden theoretischen Leistungen zur Elektronenstruktur in magnetischen und ungeordneten Systemen"
1978
Pjotr Kapiza (UdSSR)
"für seine grundlegenden Erfindungen und Entdeckungen in der Tieftemperaturphysik"
Arno Penzias (US) und
Robert Woodrow Wilson (US)
"für die Entdeckung der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung"
1979
Sheldon Glashow (US),
Abdus Salam (PK) und
Steven Weinberg (US)
"für ihre Mitwirkung an der Theorie der Vereinigung schwacher und elektromagnetischer Wechselwirkung zwischen
Elementarteilchen, einschließlich u.a. die Voraussage von schwacher nuklearer Strömung" (Elektroschwache Wechselwirkung)
1980
James Cronin (US) und
Val Fitch (US)
"für die Entdeckung von Verletzungen fundamentaler Symmetrieprinzipien im Zerfall von neutralen K-Mesonen"
1981-1990
1981
Nicolaas Bloembergen (US) und
Arthur L. Schawlow (US)
"für ihren Beitrag zur Entwicklung der Laserspektroskopie"
Kai Manne Siegbahn (SE)
"für seinen Beitrag zur Entwicklung der hochauflösenden Elektronenspektroskopie"
1982
Kenneth G. Wilson (US)
"für seine Theorie über kritische Phänomene bei Phasenumwandlungen"
1983
Subrahmanyan Chandrasekhar (US)
"für seine theoretischen Studien der physikalischen Prozesse, die für die Struktur und Entwicklung der Sterne von Bedeutung
sind"
William A. Fowler (US)
"für theoretische und experimentelle Studien der Kernreaktionen, die für die Bildung der chemischen Elemente im Weltall von Bedeutung sind"
1984
Carlo Rubbia (IT) und
Simon van der Meer (NL)
"für ihre entscheidenden Einsätze bei dem großen Projekt, das zur Entdeckung der Feldpartikel W und Z, Vermittler schwacher
Wechselwirkung, geführt hat"
1985
Klaus von Klitzing (DE)
"für die Entdeckung des so genannten quantisierten Hall-Effekts"
1986
Ernst Ruska (DE)
"für sein fundamentales Werk in der Elektronenoptik und für die
Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops"
Gerd Binnig (DE)
und
Heinrich Rohrer (CH)
"für ihre Konstruktion des Rastertunnelmikroskops"
1987
Johannes Georg Bednorz (DE) und
Karl Alex Müller (CH)
"für ihre bahnbrechende Entdeckung von Supraleitung in keramischen Materialien"
1988
Leon Max Lederman (US),
Melvin Schwartz (US) und
Jack Steinberger (US)
"für ihre grundlegenden Experimente über Neutrinos - schwach wechselwirkende
Elementarteilchen mit verschwindender oder sehr kleiner Ruhemasse"
1989
Wolfgang Paul (DE)
"für seine Entwicklung der Paul-Falle, eines elektrischen Vierpolfeldes zum
Einschluss und zur Untersuchung weniger Ionen oder Elektronen über genügend lange Zeit"
Hans Georg Dehmelt (US)
"für die Entwicklung der Penning-Falle zum Einschluss von Ionen oder Elektronen, um deren Eigenschaften mit großer Genauigkeit zu
erforschen"
Norman Foster Ramsey (US)
"für seine Ausarbeitung einer verbesserten Messtechnik bei atomaren Energie-Übergängen, mit der präzise Zeit- und
Frequenzmessungen möglich wurden" (Atomuhr)
1990
Jerome I. Friedman (US),
Henry W. Kendall (US) und
Richard E. Taylor
(CA)
"für ihre Experimente zum Nachweis der Quarks, elementarer
Teilchen mit drittelzahliger Ladung"
1991-2000
1991
Pierre-Gilles de Gennes (FR)
"für seine Arbeiten über Ordnungsprozesse in Flüssigkristallen und Polymerlösungen, vor allem die
erfolgreiche Anwendung mathematischer Modelle beim Übergang vom geordneten zum ungeordneten Zustand in Physik und Chemie"
1992
Georges Charpak (FR)
"für seine grundlegenden Arbeiten an Detektoren für die Teilchenphysik, insbesondere für die Konstruktion der ersten Vieldraht-Proportionalkammern (1968)"
1993
Russell A. Hulse (US) und
Joseph Hooton
Taylor Jr. (US)
"für ihre Entdeckung eines Pulsars in einem Doppelsternsystem"
1994
Bertram N. Brockhouse (CA) und
Clifford Glenwood Shull (US)
"für ihre Entwicklung von Techniken zur Streuung der ungeladenen
Kernteilchen"
1995
Martin L. Perl (US)
"für seine Entdeckung eines massereichen subatomaren Elementarteilchens mit negativer Ladung" (Tau-Lepton)
Frederick Reines (US)
"für seine Entdeckung eines ungeladenen subatomaren Elementarteilchen" (Neutrino)"
1996
David M. Lee (US),
Douglas D. Osheroff (US)
und
Robert C. Richardson (US)
"für ihre Entdeckung der Superfluidität in Helium-3 bei sehr
tiefen Temperaturen (um den absoluten Nullpunkt)"
1997
Steven Chu (US),
Claude Cohen-Tannoudji (FR) und
William D. Phillips (US)
"für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht"
1998
Robert B. Laughlin (US),
Horst Ludwig Störmer (DE) und
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