Hauptseite Lesezeichen
Liste Artikel | Liste Kategorien | Zufälliger Artikel | Links auf diese Seite

Gemeinschaft unabhängiger Staaten

Die Abkürzung „GUS“ steht auch für die Soundkarte Gravis Ultrasound – siehe dort.


Flagge der GUS
vergrößern
Flagge der GUS

Gemeinschaft unabhängiger Staaten (kurz: GUS) bezeichnet den Zusammenschluss der verschiedenen Nachfolgestaaten der Sowjetunion (UdSSR) nach deren Zusammenbruch und ihrer formalen Aufhebung durch die Staatsoberhäupter von Russland (Boris Jelzin), Weißrussland (Stanislau Schuschkewitsch) und der Ukraine (Leonid Krawtschuk) am 8. Dezember 1991 in der weißrussischen Bjaloweschskaja Puschtscha (ein Waldgebiet mit Feriensiedlungen bei Brest).

Diesem Zusammenschluss gehören alle Nachfolgestaaten mit Ausnahme der baltischen Staaten an:

In den letzten Jahren hat die GUS an Bedeutung verloren. Ihre Mitgliedsstaaten treffen sich zwar noch gelegentlich zu Konsultationen, aber komplette Gipfeltreffen der GUS-Staatsoberhäupter sind seit Jahren nicht mehr vorgekommen. Inzwischen besitzen die Mitgliedsstaaten aber unterschiedliche außenpolitische Orientierungen und Schwerpunkte. So haben sich inzwischen parallele Bündnisse und Strukturen wie die Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft, die GUUAM oder die Russisch-Weißrussische Union gebildet.

So wird der Begriff "GUS" heute weitgehend nur noch umgangssprachlich benutzt, um die ehemaligen Mitgliedsstaaten der Sowjetunion zu umschreiben.

siehe auch: Glasnost, Perestroika, Michail Gorbatschow, Russland, UdSSR, Tschetschenien, GUUAM, Russisch-Weißrussische Union, Rat für kollektive Sicherheit, Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft, Commonwealth, Francophonie

Weblinks





This site support the Wikimedia Foundation. This Article originally from Wikipedia. All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License Page HistoryOriginal ArticleWikipedia