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Fränkische Saaletalbahn

Inhaltsverzeichnis

Die Saaletalbahn (fränk. Saale)

Ein Triebwagen auf der Saaletalbahn
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Ein Triebwagen auf der Saaletalbahn

Die regionale Bahnstrecke wurde durch die Bayerische Staatsbahn am 1. Juli 1884 von Gemünden am Main bis Hammelburg eröffnet und erst am 15. April 1924 durch die Deutsche Reichsbahn bis Bad Kissingen verlängert. Die Strecke hat Bedeutung für den Fremdenverkehr sowohl von und in die Naturparks Spessart und Rhön und die entsprechenden Naherholungsgebiete, als auch für An- und Abreise im Kur- und Bäderort Bad Kissingen. Des weiteren kommt ihr die typische Aufgabe regionaler Bahnlinien für Pendler, Schüler und Familien zu, sowie für regionalen Güterverkehr, insbesondere Holz und die Bundeswehrkaserne in Hammelburg spielen hierbei eine Rolle.


Streckenverlauf

Streckenkarte der Saaletalbahn und der Strecke Bad Kissingen-Schweinfurt
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Streckenkarte der Saaletalbahn und der Strecke Bad Kissingen-Schweinfurt

Die Saaletalbahn verläuft von Gemünden am Main bis kurz vor Euerdorf nur an der fränkischen Saale entlang, der Fluss ist beinahe immer zu sehen. Dabei beschreibt die Strecke oft langgezogene Kurven, führt durch die Misch- und Nadelwälder der Naherholungsregion und über offene Landschaften mit guter Aussicht. Die Strecke der Saaletalbahn beginnt in Gemünden am Main, wo sie von der zweigleisigen, elektrifizierten Haupt- und Fernverkehrsmagistrale Würzburg-Aschaffenburg abzweigt, um als eingleisige, nicht-elektrifizierte Nebenbahn zu verlaufen. Die Haltepunkte folgen teils in rascher Abfolge, da auch kleinere Ortsteile angefahren werden. Im Kopfbahnhof Bad Kissingen endet die Saaletalbahn, aber einige Züge fahren auf der Strecke Bad Kissingen-Ebenhausen-Schweinfurt, die zwischen Euerdorf und Bad Kissingen abzweigt, weiter.


Die Haltepunkte

Ein Dieseltriebwagen der Baureihe 642 hält in Michelaubrück
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Ein Dieseltriebwagen der Baureihe 642 hält in Michelaubrück

Gemünden am Main - Wolfsmünster (Gemeinde Gräfendorf) - Gräfendorf - Michelaubrück (eigentlich Michelau, Gemeinde Gräfendorf) - Weickersgrüben - Morlesau - Diebach - Hammelburg Bahnhof - Hammelburg Ost (soll dieses Jahr gebaut werden) - Westheim-Langendorf - Elfershausen-Trimberg - Euerdorf - Bad Kissingen



Eingesetzte Fahrzeuge

Zwei Triebwagen der Saaletalbahn
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Zwei Triebwagen der Saaletalbahn

Lange Zeit prägten die Diesellokomotiven der Bundesbahn-Baureihe V100 (Deutsche Bahn AG Baureihe 212) mit einem Personen- und einem Steuerwagen das Bild der Saaletalbahn. Um das Jahr 2000/2001 herum merkte man bei der Bahn aber, das die fast 40 Jahre alten Loks und die nicht viel neueren Waggons nicht mehr zeitgemäß waren. Nach einem Kurzen Gastspiel diverser alter Triebwagen traten die modernen Dieseltriebwagen der Baureihe 642 ihre Nachfolge an. Inzwischen nutzt man die neuen Fahrzeuge auch voll aus, denn das Fahrziel ist nicht mehr nur Bad Kissingen, sondern meist Schweinfurt Hbf. Und die vielen Unterwegshalte an leeren Haltepunkten entfallen nun meist, da die "neue Bahn" mit Haltewunschtasten ausgestattet ist.

Am 12. Dezember 2004 hat die Erfurter Industriebahn GmbH (EIB) den Betrieb auf der Kursbuchstrecke 803 übernommen, der durchgehende Züge bis Schweinfurt Stadtbahnhof vorsieht. Außerdem verkehren Triebwagen der DBAG von Hammelburg über Bad Kissingen bis Würzburg Hbf.


Siehe auch

Artikel von Christian Jackwert 21:51, 6. Sep 2004 (CEST)



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